„Something like home“ zeigt einen Zwischenstand einer fortlaufenden fotografischen Arbeit, die während einer einjährigen Reise entsteht. Die Arbeit untersucht in analoger Form, was „Zuhause“ bedeuten kann, wenn man unterwegs ist. Zwischen Orten, Übergängen und zufälligen Begegnungen richtet die Fotografin ihren Blick auf das Alltägliche – auf jene scheinbar beiläufigen Momente, in denen Vertrautheit auf Unbekanntes trifft.Die Bilder zeigen Fragmente, unscheinbare, oft banale Szenen aus dem eigenen Leben und der Umgebung, die sich im Unterwegssein immer wieder neu formen. Ohne Inszenierung und ohne klare narrative Ordnung entfaltet sich eine stille Beobachtung, die mehr fragt als erklärt und die flüchtigen Momente des Alltags sichtbar macht.

Das FLINTA* Kollektiv Fotostammtisch setzt sich aus fünf Fotograf*Innen zusammen, die sich während des Studiums in Braunschweig kennengelernt haben. Auf der Suche nach einem Raum für Diskurs, Dialog, insbesondere in Bezug auf fotografische Arbeiten und deren Sichtweise, entstand 2024 das Kollektiv.Emma Adriaans, Mascha Bogner, Mara Griem, Barbara Schieb und Tilda Schneider vereint das Bedürfnis nach Erfahrungsaustausch, Vernetzung, Sichtbarkeit und nicht weniger auch die Leidenschaft zur Fotografie.Fotografie kann als Sprache verstanden werden, als Werkzeug, als Form der Kritik oder als Vermittlung.Jede der Künstlerinnen* arbeitet auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Medium. Um sich in dem Konkurrenzgeprägten Arbeitsfeld auf das Wesentliche - nämlich auf die innewohnenden Thematiken - konzentrieren zu können, setzt das FLINTA* Kollektiv Fotostammtisch auf Zusammenarbeit und Solidarität, als Voraussetzung für Sichtbarkeit und künstlerischem Wachstum.